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Paarung |
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So unterschiedlich die einzelnen Wanzenarten sind, so verschieden ist ihr Paarungsverhalten. In den meisten Fällen sitzen die Tiere bei der Begattung mit den Hinterleibern gegeneinander. Wenn sie gestört werden, schleppen die größeren Weibchen die Männchen hinter sich her in ein Versteck. |
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von oben links nach unten rechts: Eurydema oleracea, Pyrrhocoris apterus, Coreus marginatus, Heterogaster urticae, Elasmucha grisea, Graphosoma lineatum, Cyphostethus tristriatus, Hydrometra stagnorum, Kleidocerys resedae |
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Eiablage |
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Wanzen legen nach erfolgter Paarung ihre Eier bevorzugt an ihren Wirtspflanzen ab, doch es gibt Ausnahmen. Die Tritomegas sexmaculatus verkriecht sich unterhalb ihrer Wirtspflanze (einer Schwarznessel) im Boden, legt dort ihre Eier und wartet tagelang, bis die Larven geschlüpft sind. Erst dann kommt sie hervor und kehrt mit ihrer Kinderschar, die ihr im Gänsemarsch folgt, auf die Wirtspflanze zurück. |
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Da ihnen Beißwerkzeuge fehlen, haben die Wanzenlarven allerlei Strategien entwickelt, um sich aus der Eihülle zu befreien. Bei vielen Arten befindet sich im Eiinneren ein Hebelwerkzeug, der dreieckige, schwarze „Eisprenger“ (bei den Eiern im Bild links gut zu erkennen). Dieser, meist auf der Stirnschwiele befestigt, wird beim Schlüpfvorgang von innen gegen die Eischale gepresst, die dann an einer vorhandenen, ringförmigen Schwachstelle aufbricht. |
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Einige Wanzenarten, wie die bereits erwähnte Tritomegas sexmaculatus, betreiben Brutpflege. Besonders tut sich hier die Elasmucha grisea (Gefleckte Brutwanze) hervor, die nicht nur ihre Eier bewacht, sondern sich auch um die ausgeschlüpften Larven kümmert. |
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Entwicklung |
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Bis sie erwachsen sind, durchlaufen Wanzen meist fünf Entwicklungsstadien. Zwischendurch häuten sie sich immer wieder (ganz unten sind sowohl die Häutung einer Weichwanze als auch einige Larvenhäute zu sehen). Am Beispiel der Palomena prasina, s.o., erkennt man, wie die Larven den erwachsenen Tieren nach und nach immer ähnlicher werden. Einige Wanzenarten, wie die Himacerus mirmicoides, verändern sich nach der fünften und letzten Häutung fast vollkommen. Bei den erwachsenen Tieren erinnern nur noch Kopf und Beine an das ameisenähnliche Aussehen der Larven (unten links). Die Coreus marginatus - Larven hingegen lassen schon im Anfangsstadium erahnen, wie die ausgewachsenen Tiere einmal aussehen werden (unten rechts). |
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Häutung einer Weichwanze: |
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Larvenhäute: |
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